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	<title>Günther Willen</title>
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		<title>Renovierung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 07:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>haiku</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Bloghaus wegen Renovierung vorübergehend geschlossen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="font-family: Corbel, Verdana; color: blue;">Bloghaus wegen Renovierung vorübergehend geschlossen</h2>
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		<title>Rumpelstilzchen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 22:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G.Willen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer Zeit hier mal wieder eine &#8220;Duftmarke&#8221; von mir.  Heute morgen  bemerkte ich einen langen schmutzigweißen LKW, der die Auffahrt zu meinem Haus versperrte. Der LKW  der Entrümplungsfirma &#8220;Rumpelstilzchen&#8221; stand glasklar im Halteverbot und hatte sogar noch die Laderampe &#8230; <a href="http://guenther-willen.de/rumpelstilzchen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Zeit hier mal wieder eine &#8220;Duftmarke&#8221; von mir.  Heute morgen  bemerkte ich einen langen schmutzigweißen LKW, der die Auffahrt zu meinem Haus versperrte. Der LKW  der Entrümplungsfirma &#8220;Rumpelstilzchen&#8221; stand glasklar im Halteverbot und hatte sogar noch die Laderampe runtergelassen.  Kein Durchkommen. Na sowas!  Während ich total entnervt in meinem Froschmobil saß und auf die Hupe drückte, fiel mir die Aufschrift an der Front des LKW&#8217;s auf, die mich sogleich mit Gott und der Welt versöhnte. Da stand riesengroß unter dem Firmennamen &#8220;Rumpelstilzchen&#8221; geschrieben, so dass ich Hupe Hupe sein ließ: &#8220;Ach, wie gut, dass niemand weiß, / dass wir &#8220;entrümpeln&#8221; jeden Haushalt.&#8221; &#8211; Das wars auch schon. Mehr stand da nicht.  Also kein Reim. kein gar nix, einfach nur: &#8220;Ach, wie gut, dass niemand weiß,/ dass wir &#8220;entrümpeln&#8221; jeden Haushalt.&#8221; Ich bin fast wahnsinnig geworden.  Muss gestehen,  dass ich nur Bahnhof verstand. Wieso reimt sich das nicht?  Mein Gott, was für ein extrem holpriger Zweizeiler. Und erstmal die Gänsefüßchen bei &#8220;entrümpeln&#8221;!? Ein geheimnisvoller subversiver Schabernack? Hier Rumpel, da Entrümpel?  Mir kam der Gedanke, dass umgekehrt ein Schuh daraus wird. Durch diese Überlegungen einigermaßen verwirrt, fielen mir zwei Rumpelstilzchen-Sätze aus meinem Niveaubuch ein: Erstens: &#8220;Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass mein Stilzchen Rumpel heißt.&#8221; Und zweitens: &#8220;Ach, wie gut, dass niemand weiß, daß ich Rumpelheinzchen stieß.&#8221; Naja.    Plötzlich war alles klar:  Im Grunde genommen geht der Rumpelstilzchen-Entrümplungs-Spruch so: &#8221; Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass wir &#8220;entrümpeln&#8221; jeden Scheiß.&#8221;  Ja, natürlich, das isses! Es hätte nicht viel gefehlt, und ich hätte laut vor mich hingeträllert an diesem wundervollen Novembermorgen, als das Rumpelstilzchen-Fahrzeug langsam wegfuhr.</p>
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		<title>Wie denn jetzt?</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 20:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G.Willen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Seinen Austritt aus dem Friar&#8217;s Club kommentierte der große Groucho Marx (1890-1977) einst mit den unsterblichen Worten :&#8221; I don&#8217;t care  to belong to any club that will have me as a member&#8221;.  Wie aber kann man diesen Satz korrekt &#8230; <a href="http://guenther-willen.de/wie-denn-jetzt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seinen Austritt aus dem Friar&#8217;s Club kommentierte der große Groucho Marx (1890-1977) einst mit den unsterblichen Worten :&#8221; I don&#8217;t care  to belong to any club that will have me as a member&#8221;.  Wie aber kann man diesen Satz korrekt in unser geliebtes Deutsch übersetzen?  Schwer zu sagen,  denn hier gehen die Meinungen weit auseinander und keiner weiß Bescheid.  Folgende Übersetzungshilfen sind mir in den letzten Tagen zugeflogen: 1) Ich möchte keinem Club angehören, der mich als Mitglied akzeptiert. 2) Ich möchte nie einem Club angehören, der jemanden wie mich aufnehmen würde. 3) Ich will keinem Club angehören, der einen wie mich zum Mitglied macht. 4) Ich mag keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnimmt. 5) Es würde mir nicht im Traum einfallen, einem Klub beizutreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen. &#8211; Zutreffendes bitte streicheln!</p>
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		<title>Schutzwall</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 21:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G.Willen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich mir heute abend den Film &#8220;Schmutziger Süden&#8221; von Klaus Lemke in unserem ZDF anschauen,  weil endlich mal wieder was Gutes in der Glotze, stellte dann aber fest, dass ich gar keinen Fernseher besitze.  Ich zuckte zusammen.   Tatsächlich, &#8230; <a href="http://guenther-willen.de/schutzwall/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich mir heute abend den Film &#8220;Schmutziger Süden&#8221; von Klaus Lemke in unserem ZDF anschauen,  weil endlich mal wieder was Gutes in der Glotze, stellte dann aber fest, dass ich gar keinen Fernseher besitze.  Ich zuckte zusammen.   Tatsächlich, kein Fernseher. Das erinnert mich an eine schöne Stelle im Roman &#8220;Der Schutzwall&#8221; von Ross Thomas, der zufällig mein Lieblingsautor ist: &#8220;Dill prüfte, ob er die Armbanduhr übergestreift hatte, und klopfte seine Kleidung nach Brieftasche, Schlüsseln, Scheckbuch und Zigaretten ab, die er nicht finden konnte, bis er sich erinnerte, daß er das Rauchen aufgegeben hatte.&#8221; (S. 21).  Super, oder? Nebenbei bemerkt: Heute &#8211; am 16.08.2010 &#8211; wird Charles Bukowski, mein zweiter Lieblingsautor (dem wir auch noch das Bloghaus-Motto zu verdanken haben), 90 Jahre alt, während mein Freund Hans, Lebemann und Autor aus Meppen, roundabout 45 wird, praktisch genau die Hälfte.  Zwei große Schreiber am selben Tag, hier Hank, da Hans. Sie sollen hoch leben, dreimal hoch. Die Grabstein-Inschrift von Charles Bukowski (1920 &#8211; 1994) lautet übrigens so: &#8220;Don&#8217;t try&#8221;.  Bin beeindruckt.</p>
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		<title>Komm schon, Booth!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 21:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G.Willen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier noch mal wegen der großen Nachfrage meine kleine Männer-Lieblingsstelle  bei Ross Thomas und überhaupt: &#8220;Wie gut hast du ihn gekannt?“ fragte Crites. „Ziemlich gut.“ „Wie war er damals so?“ „Klein. Ungefähr einssechzig.“ „Komm schon, Booth.“ &#8220;Okay. Er war gerissen. &#8230; <a href="http://guenther-willen.de/komm-schon-booth/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier noch mal wegen der großen Nachfrage meine kleine Männer-Lieblingsstelle  bei Ross Thomas und überhaupt:</p>
<p>&#8220;Wie gut hast du ihn gekannt?“ fragte Crites.<br />
„Ziemlich gut.“<br />
„Wie war er damals so?“<br />
„Klein. Ungefähr einssechzig.“<br />
„Komm schon, Booth.“<br />
&#8220;Okay. Er war gerissen. Vielleicht sogar brillant. Ungefähr zweiundzwanzig oder<br />
dreiundzwanzig und hart. Außerdem war es ziemlich flexibel &#8211; für einen Guerilla.&#8221;<br />
(aus: Ross Thomas: Am Rand der Welt. Berlin 2008)</p>
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